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Reiseverlauf


Fahrzeug:
Rapido 890F

  • Uwe Brock
  • Matthias Töpke
  • Günther Czech
  • Manfred Schulz
  • Andreas Janze

Fahrzeug von
Brock das mobile Freizeitzentrum


Erste Etappe

Abfahrt gegen 20.30 Uhr in Braunschweig. Die erste Etappe führte über Hannover, Dortmund, Aachen und Belgien bis zur ersten Raststätte in Frankreich, die wir zwecks Übernachtung gegen 3.00 Uhr erreichten.

Raststätte in Valenciennes


Zweite Etappe
Karte 1

Nach der Körperpflege und dem Frühstück führte uns die zweite Etappe über die Autobahn zunächst in Richtung Paris.

Zweite Etappe
Karte 2

Die französische Hauptstadt haben wir auf der Stadtautobahn südlich umfahren, dann über Le Mans bis zur Abfahrt Laval.

Zweite Etappe
Karte 3

Der Rest der Etappe führte von der Autobahnabfahrt Laval über die N 162 zu unserem Etappenziel in Mayenne.

Pause kurz vor Laval


Laval ist die Präfektur des Departements Mayenne, liegt ca. 70m über dem Meeresspiegel und hat ca. 50000 Einwohner. Die Sehenswürdigkeiten: Vieux-Château (11. / 14. Jh.), Nouveau-Château (16. Jh.), Cathédrale de la Trinité (11. / 15. Jh.), Basilika Notre-Dame-d'Avesnières (11. Jh.)


Online Lexikon



Mayenne nach Wolkenbruch

Auf dem Weg nach Mayenne zogen tiefdunkle Wolken auf und als wir das Ortsschild erreicht hatten, fing es an wie aus Eimern zu schütten, incl. Blitz und Donner. Augenblicklich verwandelten sich die Straßen zu Bächen und die Wassermassen liefen von allen Seiten in die Stadt, deren Zentrum im Tal der Mayenne liegt. Nachdem wir Hotel (für Günther und Manfred) und Château lokalisiert hatten, trafen wir uns mit den anderen deutschen Händlern in einem Restaurant an der Mayenne. Nach dem Essen lieferten wir die beiden in Ihrem Hotel ab und übernachteten vor dem Restaurant an der Mayenne.




Château bei Mayenne

Am nächsten Morgen, nachdem wir Günther und Manfred aus Ihrem Hotel in Mayenne abgeholt und dort gemeinsam gefrühstückt hatten, fuhren wir zum Château, wo gegen 11.00 Uhr die Präsentation der neuen Rapido Reisemobile begann.

Rundtische unter Kastanienbäumen

Während der Mittagszeit wurde unter den Kastanienbäumen ein Buffet aufgebaut. Die großen Rundtische hatten einen Durchmesser von 4m und boten Platz für 10 Personen.

Kaffepause

Wir warteten auf den Beginn der Präsentation und überbrückten die Wartezeit mit einer Tasse Kaffee.

Buffet unter Kastanienbäumen

Das üppige, sehr leckere Buffet wurde auf 1,5 m² großen Platten serviert und hatte eigentlich für jeden Geschmach etwas zu bieten, nur Manfred hatte so seine Probleme.

Château am Abend

Ab 20.00 Uhr hatte der Firmenchef von Rapido zu einem Essen geladen. Es wurde ein vier Gänge Menue (Vorspeise: Langusten, Hautspeise: Braten vom Schaf, Käseplatte, Dessert und Gebäck mit Espresso) serviert.

Stellplatz an der Mayenne

Nach dem Menue brachten wir Manfred und Günther zu Ihrem Hotel und fuhren wieder zum Stellplatz an der Mayenne, wo wir auch diese Nacht verbrachten.


Die Mayenne ist ein Fluß im nordwestlichen Frankreich. Sie entspringt im Département Orne und durchquert das Département Mayenne sowie den nördlichen Teil des Départements Maine-et-Loire. Zusammen mit der Sarthe bildet sie kurz vor Angers zusammen die Maine, die nach wenigen Kilometern in die Loire mündet.
Die Mayenne ist 200 km lang und hat einen Einzugsbereich von 5.820 km². Die wichtigsten Städte an der Mayenne sind Laval und die Stadt Mayenne. Rechte Nebenflüsse sind Colmont, Ernée und Oudon, linke Nebenflüsse Aron und Jouanne.


Dritte Etappe

Am nächsten Morgen trafen wir uns im Hotel zur Körperpflege und Frühstück, anschließend stand eine Werksbesichtigung bei Fa. Rapido auf dem Programm. Die dritte Etappe führte dann in Richtung Normandieküste, wo wir uns einige Schauplätze der Invasion von 1944 angesehen haben. Erster Stop war am Point de Hoc.


Parkplatz am Pointe de Hoc

Der Pointe du Hoc ist ein 50 Meter langer und etwa 30 Meter hoher Abschnitt an der Steilküste an der Calvadosküste in der Normandie etwa 6,4 km von dem von den Alliierten Omaha Beach getauften Strandabschnitt entfernt. Am D-Day, währen der Operation Overlord im Zweiten Weltkrieg, schaltete ein US-amerikanisches Ranger-Bataillon bei Pointe du Hoc deutsche Stellungen aus.

Auf einem 155 mm Geschützbunker

Bei Pointe du Hoc befanden sich sechs deutsche Stellungen mit 155-mm-Artilleriegeschützen, die den Strand bewachten und somit die amerikanischen Landungstruppen an den Strandabschnitten Utah und Omaha Beach unter Beschuß hätten nehmen können. Obwohl die Stellungen oft von Bomberverbänden und Schiffsartillerie angegriffen wurden, waren die Befestigungen zu stark und hielten dem Beschuß stand. Deshalb wurde dem US-amerikanischem 2. Rangerbataillon der Auftrag gegeben, die Geschütze am Morgen des D-Day zu vernichten.
Die Stellung war von der deutschen Organisation Todt erbaut worden. Das Areal war durch zwei 2-cm-Flugabwehrkanonen, diverse Maschinengewehr Stellungen, Minenfelder und Stacheldrahtverhaue sowie durch die Klippen geschützt.

Von Bomben und Granaten zerklüftete Landschaft am Point de Hoc

Nach einigen anfänglichen Rückschlägen aufgrund schlechten Wetters und Navigationsproblemen landeten die Amerikaner 40 Minuten später als vorgesehen am Fuß der Klippen, während der Angriff von alliierten Zerstörern unterstützt wurde. Die Deutschen leisteten jedoch verbissen Widerstand und warfen mit Felsbrocken und Handgranaten auf die heraufkletternden Amerikaner. Nachdem alle Ranger auf den Klippen angekommen waren, stürmten sie die deutschen Stellungen. Nach einer etwa 40-minütigen Aktion waren die Klippen mit relativ geringen Verlusten genommen. Die Geschütze waren allerdings schon weggeschafft worden, möglicherweise wegen der Bombenangriffe, welche die Invasion einleiteten. Die Ranger formierten sich auf dem Kliff neu, errichteten Verteidigungsstellungen und schickten einige Männer weiter ins Inland, um die Geschütze zu suchen. Eine der Patrouillen fand die Geschütze unbewacht und ohne Munition in einem Obstgarten, etwa einen Kilometer südwestlich von Pointe du Hoc.


Geschütz der Batterie in Longues sur Mer

Die zur Marine gehörende Batterie Longues-sur-Mer steht nördlich von Bayeux, etwa 400 m von der Steilküste entfernt am Rande des gleichnamigen Dorfes. Dank entsprechender Divergenz der Hauptrichtung der Geschützbunker mit ihren je 120°-Schartensektoren konnte die Batterie insgesamt einen Bereich von 180° in der Seine Bucht bestreichen, jedoch nur beschränkt den Strand zu beiden Seiten ihrer Stellung. Der Leitstand und zwei Scheinwerfer befanden sich 300 m vor den Geschützen direkt am Rand der Steilküste. Zusätzlich vorhanden waren mehrere 2 cm Flak, Nahkampfwaffen sowie ausgebaute Verteidigungsstellungen. Tiefe Laufgräben verbanden die Unterkunftsräume, Geschützbunker und Verteidigungsstellungen. Die Lage der auf einem baumlosen Plateau gelegenen Batterie verschaffte ihr zwar eine ausgezeichnete Sicht; sie war aber auch leicht zu entdecken und durch die nur zur See liegenden Schießscharten besonders verwundbar. Die Geschütze waren als einzige an der Normandieküste mit Folgezeigersystem ausgestattet, wodurch die im Leitstand ermittelten Schußwerte automatisch übernommen wurden. Eine zementierte, für Materialtransporte bis zur Batterie gebaute Straße war für die alliierten Aufklärer ein weithin sichtbarer Orientierungspunkt. Durch die ursprünglich für Kriegsschiffe vorgesehenen Geschütze war Longues die einzige den Erfordernissen entsprechende Seezielküstenbatterie im alliierten Invasionsraum.

Manfred, der "alte Kriegsveteran und Richtschütze", erklärt uns Laien die Funktion der Batterie bei Longues sur Mer.

Luftangriffe behinderten in starkem Masse die Fertigstellung der Batterie und die Bombardierungen waren in den letzten Tagen vor der Landung sehr heftig. Über 1500 Bomben fielen auf dieses Gebiet, Longues jedoch schoß als einzige Batterie zurück, als die Schiffsartillerie am D-Day 40 Minuten vor Sonnenaufgang das Feuer eröffnete. Nach 20 minütigem Gefecht durch den Kreuzer Ajax zum Schweigen gebracht, nahm die Batterie am Nachmittag das Feuer wieder auf . Zweimal wurde sie von den Geschützen des französischen Schlachtschiffes Georges Leygues vor 19:00 Uhr getroffen, bevor es von alliierten Truppen kampflos besetzt wurde. Die erste Kasematte blieb unversehrt, die zweite wurde sehr beschädigt, das Geschütz der dritten bekam einen Volltreffer und die vierte wurde völlig zerstört.

Pause in Arromanches les Bains

Nach den Besichtigungen am Pointe de Hoc und an der Batterie bei Longues sur Mer war in Arromanches les Bains ein kleiner Snack eingenommen.

Kommunaler Campingplatz in Étretat

Da wir bis zum Etappenziel noch einige Kilometer vor uns hatten, fuhren wir aus Zeitgründen nach Caen, dort auf die Autobahn, auf der Pont de Normandie über die Seine bis nach Étretat, wo wir auf einem kommunalen Campingplatz einen Platz für die Nacht fanden.


Dritte Etappe

Am nächsten Morgen, nach der Körperpflege, wurde das Frühstück vorbereitet. Einigen war der Weg zum Bäcker (ca. 1,5 km) zu anstrengend und es sollte das Toastbrot aufgebraucht werden. Ich fahre doch nicht ins Land der Croissants und Baguettes um altes Toastbrot zu essen. Nachdem frisches Baguette  und Croissants vor Ort war, interessierte das Toastbrot plötzlich niemand mehr.


Fachwerkhaus in Etretat

Nach dem Frühstück haben wir noch eine Besichtigung des Ortes mit seinen Fachwerkhäusern vorgenommen.
Die touristischen Aktivitäten Étretats entwickelten sich munter weiter. Immer wieder entstanden neue Einrichtungen. Ihre Architektur normannisch und anglo normannisch, also mit dem beliebten Holzfachwerk. Schöne Beispiele sind die Markthalle und das, manoir de la salamandre', das mit Fachwerk (14./16.Jh.) von zwei Häusern aus Lisieux originalgetreu gebaut wurde. Corot, da Coubert a Lepoitevin, e poi Delacroix, Monet, Jongkind. Le Clos Arsène Lupin - Grognard, getreuer Kumpane von Arsène Lupin, lädt ein in seine Welt und läßt sie in einem aufregenden Spiel von Tönen, Lichter und Überraschungen erleben.

Der "Elefantenrüssel" und die "Aiguille (Nadel)"

Eine außergewöhnliche Landschaft, in der sich die Felsen darstellen wie Tore, Nadeln und Fialen. Jedoch: Étretat bietet noch weitere Überraschungen. Noch immer wird die ursprüngliche Bedeutung als Fischerstadt deutlich. Zu den malerischen strohgedeckten Bootsschuppen am Strand kommen Fischerhäuser und Plätze, die die Namen der Schiffsmannschaften und ihrer Patrone tragen. Im 19.Jh.wurde das Baden im Meer zur Mode. Aus Fischerstädte wurden Seebäder. Die Küstenhänge überzogen sich mit prächtigen Villen und Gärten. In eleganter Architektur Château Ayges, Villa Orphée und andere inspirierende Orte, von denen sich Offenbach, Maupassant, Lupin, Leblanc anziehen ließen. Ihre Staffeleien standen auf der Promenade oder im Garten der Maler. Sie trafen sich auch in der, Auberge des vieux plats', bei der Familie Aubourg, in Gonneville-la-Mallet oder im Hotel der schönen Ernestine in Saint-Jouin-Bruneval. Ein von Andre Gide mit Vorliebe besuchter Platz war das Château de Cuverville. Auf dem Dorffriedhof liegt er in einem schlichten Grab.

Die Bucht von Étretat

Im Hitergrund, auf der anderen Seite der Bucht sieht man Notre-Dame de la Garde. Die Kirche entstand im 12.Jh. unter der Patronage des Klosters von Fécamp. Der Großzügigkeit der drei Mathildes sind viele Teile der wertvollen Ausstattungen zu verdanken. Als weitere Juwele kamen hinzu der Laternenturm im 13.Jh. und die Cavaillé-Coll Orgel im 19.Jh.

Kreidefelsenküste mit Golfplatz in Richtung Le Havre

Nach der Besichtigung führte die vierte Etappe entlang der Alabasteküste über Fécamp (ist eine Stadt im französischen Département Seine-Maritime in der Region Haute-Normandie. Fécamp hat etwa 22.000 Einwohner und liegt direkt am Ärmelkanal zwischen Dieppe und Le Havre. Das bekannteste Produkt aus Fécamp ist der hier destillierte Benediktiner-Likör), Dieppe (ist eine Hafenstadt an der Alabasterküste, ein Teil der französischen Atlantikküste. Sie liegt im Departement Seine-Maritime an der Mündung der Arques in den Ärmelkanal. Ihr gegenüber auf der britischen Seite des Kanals liegt Newhaven. Dieppe hat 36.000 Einwohner) zunächst nach Le Tréport.

Die über 100m hohen Kreidefelsen

Nach einem Supermarktstop wollten einige die Wassertemperatur des Ärmelkanals testen. Matthias, Günther und ich haben es gewagt im ca 15° C "warmen" Meer zu schwimmen. Nach ca. 5 Minuten haben wir die Aktion dann aber abgebrochen und uns zum Aufwärmen auf den Kieselstrand in die Sonne gelegt.

Vierte Etappe



Strand von Le Tréport

Le Tréport, Fischereihafen und Handelshafen am Fuße der höchsten französischen Felsenklippen mit etwa 7000 Einwohnern, ist die nördlichste Stadt am Côte D' Albâtre, sie ist ziemlich alt, hat aber zumindest im Kern ihren alten architektonischen Charakter bewahrt.

Blick vom Hafen auf Le Tréport

Anschließend fuhren wir aus Zeitgründen auf die Autobahn und der Rest der Etappe führte über Abbeville, Boulogne, Wilmereux nach Ambleteuse, wo wir gegen 20.00 Uhr noch einen geöffneten Campingplatz für die letzte Nacht gefunden haben.

Einweggrill

Nach der Ankunft auf dem Campingplatz wurde der im Supermarkt erworbene Einweggrill zusammengesetzt und angeheizt. Das herunter tropfende Fett der Saucisse de Strasbourg (grobe franz. Bratwurst) hat aus dem Grill ein kleines Lagerfeuer gemacht und nur der Inhalt einer Bierflasche konnte ein "Großbrand" verhindern.

Campingplatz in Ambleteuse

Der Campingplatz in Ambleteuse war sehr schön gelegen (etwa 400m vom Meer entfernt) aber an diesem Samstagbend auch sehr laut, da in der Gaststätte und auf der Terasse (ca 200m vom Stellplatz) laute Country & Westernmusik bis in die Nacht hinein gespielt wurde.

Sonnenuntergang am Strand

Nachdem wir von unserem Verdauungsmarsch zum Strand der Côte d'Opale (Opalküste) zurück waren, mußte noch der lästige Küchendienst erledigt werden. Heute waren Manfred und ich an der Reihe.

Küchendienst


Vierte Etappe

Fünfte Etappe
(Rückfahrt)

Am nächsten Morgen führte uns die fünfte Etappe nach dem Frühstüch zunächst nach Calais, wo wir den Fährhafen nach England besichtigen wollten.


Calais liegt an der französischen Ärmelkanalküste, nur 34 km von der Südküste Englands entfernt. Bei guter Sicht kann man die Kreidefelsen von Dover erkennen. Der Ort ist die größte Stadt, aber nicht Präfektur des Départements Pas-de-Calais und neben Boulogne der wichtigste Hafen für den Schiffsverkehr mit England. In der Nähe liegt das französische Portal zum Kanaltunnel in Coquelles/Sangatte.

Fährhafen von Calais

Am 7. Januar 1558 gelangte Calais aus dem englischen, ursprünglich normannischen Besitz in den französischen. Calais war die letzte mit dem Mutterland verbundene Bastion Englands.
Im Zweiten Weltkrieg wurde Calais erst durch die Luftwaffe und später durch die Alliierten bombardiert. Ein Wiederaufbau der historischen Innenstadt hat in nennenswertem Maße nicht stattgefunden.

Mc Donald´s Pause

Nach Besichtigung des Fährhafens führte die fünfte und letzte Etappe auf der Autobahn über Dünkirchen (Frankreich), Brügge, Gent, Antwerpen (Belgien), Eindhoven (Holland), das Ruhrgebiet und Hannover zurück nach Braunschweig.

Ankunft in Braunschweig

Ankunft in Braunschweig am Sonntag gegen 21.00 Uhr.





 
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